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Neue Physik

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Die "Neue Physik"  faßt unterschiedliche Ansätze und Theorien zusammen, die ein postmaterialistisches Paradigma anstreben. Ein wesentliches Merkmal dieser Strömungen ist, dass GEIST nicht als reines Epiphänomen der Materie betrachtet wird. Aus diesem Grund berufen sich integral orientiere Forschungszweige, wie die Transpersonale Psychologie, häufig auf die Modelle der Neuen Physik. 

1905 löste Einstein mit der Relativitätstheorie das bisherige Verständnis von einem konstanten Raum- Zeit Gefüge ab. Fast zeitlich revolutionierte die Quantentheorie unsere Sichtweise vom Mikrokosmos, indem sie mit dem Welle-Teilchen-Dualismus das atomistische Dogma von festen, unzerstörbaren Teilchen als kleinste Bausteine der materiellen Welt widerlegte.

Die Quantentheorie beschreibt die Gesetze der mikroskopischen Welt mit mathematischer Präzision und ist durch experimentelle Verifizierung bestätigt. Doch ihr Formalismus hat bis heute keine endgültige Interpretation erhalten. Und so rätseln Physiker und Philosophen noch immer, welche Auswirkungen quantentheoretische Phänomene wie die Superposition für unser Verständnis der Welt haben.  
 
Einige Forscher sind der Ansicht, dass Quantenprozesse nicht nur Spielraum für eine spirituelle Sichtweise des Kosmos offen lassen, sondern sogar Ähnlichkeiten mit den Erkenntnissen der mystischen Traditionen aufweisen. 
 
Auf dieser Basis entwickelte sich abseits der Mainstream Physik eine eigene Richtung die versucht,  physikalische Forschung mit den Weisheiten der spirituellen Literatur zusammenzuführen. Diese häufig als "Neue Physik" bezeichnete Strömung, strebt einen Paradigmenwechseln für unser  wissenschaftliches Verständnis vom Kosmos an, vor allem in Bezug auf das Verhältnis von Geist zu Materie. 
 
Entgegen der klassischen Vorstellung, die Materie als Essenz aller Phänomene ansieht, sehen Vertreter der "Neuen Physik" Geist nicht als reines Epiphänomen grobstofflicher Prozesse, sondern gestehen dem Bewusstsein einen grundlegenderen Platz im Kosmos ein. 
 
Philosophia Perennis 
Auch spirituellen Lehren (Kabbala, Sufismus, Tantrismus, Taoismus, Yogismus, Zen, christliche  Mystik) beschreiben Bewusstsein als ein allumfassendes Phänomen im Universum. Der Mensch habe zudem das Potential, dieses kosmische Bewusstsein direkt zu erfahren. Schamanen, Yogis, Heilige und Weise haben über die Jahrtausende ihre Techniken und Riten perfektioniert, um den Kontakt zu den transzendenten Sphären herzustellen. Diese transkulturelle und transkonfessionellen Einsichten bezeichnen wir heute als Philosophia Perennis. Sie dienen als  wichtige Wegweiser für die Neue Physik, Transpersonalen Psychologie und Integrale Forschung. 
 
Integrale Wissenschaft
Neue Physik, Philosophia Perennis und Transpersonale Psychologie orientieren sich zwar an den alten mystischen Traditionen, widersprechen aber den Paradigmen der klassischen Naturwissenschaften.  Ein Versuch diese Kluft zu überwinden, stellt die Integrale Theorie (Ken Wilber) dar. Sie versucht, scheinbar widersprüchliche oder schwer zu vereinbarende  Erkenntnisstränge des menschlichen  Wissens- und Erfahrungsschatzes, in ein ganzheitliches Weltbild zu integrieren. Dadurch sollen stabile Brücken zwischen Wissenschaft und Religion gebaut werden und uns neue Sichtweisen auf die Rätsel der Existenz ermöglicht werden. Integrale Theoretiker sind darum bemüht, neue Denk- und Lösungsansätze für die Probleme unserer globalisierten Gesellschaft zu entwickeln, die mit den klassischen Modellen scheinbar nicht mehr zu bewältigen sind. 
 
Zentrale Elemente der wilberischen Ontologie und  Integralen Theorie  sind  das Holon und das 4-Quadranten Modell. Es sind einfache, aber interessante Werkzeuge, um auch komplexe Themen aus einem größeren Blickwinkel heraus zu betrachten, der Ökonomie, Politik, individuelle Moralentwicklung und  Gesellschaftsevolution miteinbezieht.  
 
In meinen Artikeln zu ökonomischen und gesellschaftlichen Themen, versuche ich den Integralen Blickwinkel zu berücksichtigen (mehr dazu auf Perfect-Trader.com
 
Auch meine Finanzmarktprognosen basieren auf einem integralen Ansatz, der diverse Blickwinkel zu vereinigen sucht (mehr dazu auf Gann-Institute.com
 

Oliver Sorin - Art

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